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Warum man keine PV-Anlage „mieten“ sollte – Der gefährliche Photovoltaik-Trend der letzten Jahre.

Wer schon einmal Photovoltaik in eine Suchmaschine wie zum Beispiel Google eingegeben hat, kam schnell auf Anzeigen von Unternehmen, welche mit wohlklingenden Photovoltaik-Angeboten mit 0€ Investitionskosten werben. Dies hört sich doch erst einmal sehr verlockend an, da hierbei die nötigen finanziellen Mittel nicht mehr benötigt werden, um sich seinen Traum einer unabhängigen und kostengünstigen Stromquelle zu erfüllen . Doch oft verbergen sich versteckte Kosten hinter diesen Angeboten: die Kosten eines neuen Zählers oder der Anschlussgebühren (ähnlich wie bei Telefonverträgen) von 500 bis 1000€.

Hinzu kommt das angeblich geniale „Verschenken“ der Photovoltaik-Anlage nach der Mietdauer. Der symbolische Euro wird hier oft verwendet, um der Kundschaft das Raten-Modell zu präsentieren. „Was könnte hier schon schief gehen?“, fragt man sich oft. Leider sehr vieles. Viele unserer Kunden und Kundinnen kennen diesen Gedanken. Nicht selten werden Angebote anderer Firmen mit in unsere Kundenberatungsgespräche gebracht, um diese zu vergleichen. Grundsätzlich begrüßen wir es sehr, dass unsere Kunden und Kundinnen sich mit dem Thema Photovoltaik beschäftigen und sich auch verschiedene Angebote einholen. Es hilft sowohl Ihnen als auch uns, das für sie perfekte Projekt individuell zu planen.

Um das Risiko, welches mit Mietanlagen einhergeht, kennen zu lernen, werden wir Ihnen an erster Stelle exemplarisch eine Rechnung vorzeigen. An zweiter Stelle stellen wir das Mietmodell gegen das Finanzierungsmodell (Eigentum) und vergleichen beiden Modelle miteinander.

20 Jahre zahlen und nichts davon haben?

Große Anbieter für Photovoltaik-Anlagen in Deutschland deklarieren auf ihren Medienpräsenzen, dass ihre Anlagen-Pakete ohne Stromspeicher ab ca. 50€ (ca. 3 kWp) bis 200€ (ca. 10kWp) brutto monatlich zu mieten sind. Diese Preise beziehen sich auf eine Mietdauer von 20 Jahren. Es bedarf nur einer kurzen Rechnung, um festzustellen, dass die hier beispielhaft angeführte 10kWp Anlage in 20 Jahren unglaubliche 48.000€ brutto kostet. Wenn man diese Kosten gegen den aktuellen Marktpreis für den Kauf einer PV-Anlage stellt, liegt der Kostenfaktor für die Mietanlage deutlich über dem Preis einer eigens finanzierten Anlage.

Ein Beispiel aus der Presse:

Auszug: „Die Verbraucherzentrale NRW hat den Photovoltaik-Pachtanbieter *Anonym* abgemahnt. Der Grund: Das Unternehmen habe monatelang die Pacht für montierte Photovoltaik-Anlagen kassiert, die noch keinen Solarstrom lieferten. „*Anonym* wirbt wörtlich mit einem ‚Rundum-sorglos Miet-Paket‘ und verspricht Begleitung von der Montage bis zum Betrieb. Tatsächlich aber lässt die Firma viele Kunden auf den letzten Metern im Stich – die haben dann eine Anlage auf dem Dach und zahlen Miete, bekommen aber keinen Strom“, erklärt Udo Sieverding, Leiter des Bereichs Energie bei der Verbraucherzentrale NRW.“

Das anonymisierte Unternehmen ist aktuell insolvent. Es bleibt die Frage: was passiert jetzt mit den bereits verbauten Anlagen? Mieter und Mieterinnen sind rechtmäßig nicht die Besitzer der Anlagen. Diese Frage bleibt wohl vorerst ungeklärt, zeigt aber deutlich, wie riskant es sein kann, sich auf solche Miet-Pakete einzulassen.

Um zu erkennen, welche Gefahren bei der Miete von Solaranlagen auf Sie lauern und welche Vorteile Sie beim Kauf bzw. der Finanzierung von Solaranlagen haben, führen wir Ihnen einige wichtige Punkte auf, die Ihnen bei Ihrer Entscheidung behilflich sein werden.

Nachteile Mietmodell: 

  • Auch eine gemietete Solaranlage muss beim Finanzamt gewerblich angemeldet werden. Nur in diesem Falle haben Sie keine Abschreibungsmöglichkeiten.
  • Es bestehen Verpflichtungen auf Ihrer Seite, wie bspw. die Gewähr zum Zugang der Anlage durch den Vermieter
  • Kostenfallen wie zum Beispiel die „hauseigenen verpflichtenden Versicherungen“
  • Großer Haftungsgrundlagenkatalog
  • Begrenzte Auswahlmöglichkeit der Komponenten
  • Hochwertige Komponenten sind meistens nur gegen deutlich höheren Aufpreis erhältlich
  • Ein Ausstieg aus dem Vertrag ist nur gegen Bezahlung einer hohen Summe der Restmietdauer möglich
  • Sie haben keinen Anspruch auf Herstellergarantien der Produkte nach Ablauf der Mietdauer
  • Keine Unabhängigkeit – was passiert mit Ihrer Mietsolaranlage, wenn der Vermieter wie das Unternehmen oben im Text die Insolvenz anmelden muss?

Ihre Vorteile bei Kauf/Finanzierung: 

  • Die Photovoltaik-Anlage gehört Ihnen vom dem ersten Tag an und Sie können frei über sie und sonstige Angelegenheiten entscheiden.
  • Ihr Dach, Ihre Regeln! Keine Verpflichtungen wie zum Beispiel die aufwendige Reinigung der Dachfläche.
  • Sie können die Photovoltaik-Anlage frei nach Ihren Vorstellungen gegenüber dem Finanzamt geltend machen. Durch eine Sonderabschreibung können Sie im ersten Jahr schon 40% der Investitionskosten geltend machen. Dadurch verringert sich Ihre Steuerlast für dieses Jahr bereits erheblich.
  • Verkauf der Immobile und PV-Anlage jederzeit möglich
  • Kein Grundbucheintrag nötig
  • Eine Nachrüstung mit Stromspeicher und Wallbox, etc. ist zu jeder Zeit möglich.
  • Sie haben Herstellergarantien von teilweise bis zu 30 Jahren auf verbaute Komponenten
  • 100% Unabhängigkeit – entscheiden Sie frei und unbestimmt über Ihre Anlage

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Quelle: www.pv-magazine.de/2018/03/05/verbraucherzentrale-mahnt-pachtmodell-von-mep-solar-ab/ www.pv-magazine.de/2020/03/24/4500-mep-solar-kunden-erhalten-in-kuerze-post-vom-insolvenzverwalter/

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